Monthly Archives: April 2007

5
Apr

Helgoland – Zwischenbericht 2

Am nachsten morgen geht es puenktlich um 10 mit der ersten Brueckenoeffnung weiter. Wir tuckern bei Sonnenschein weiter durch die Grachten bis zum Lauwers-Meer. Kurz danach geht es in der Naehe von Schiermonnikoog auf die Nordsee. Von dort wollen wir vorbei an den ostfriesischen Inseln nach Langeoog. Der Wind ist zunaechst relativ schwach. Mit der Dunkelheit kommt jedoch auch der Wind und wir machen bis zu 8 Knoten. Wir schaffen es um ca. 02:00 Uhr kurz vor der Insel zu sein und koennen noch mit der aktuellen Flut in den Hafen einlaufen. Das gestaltet sich bei Dunkelheit und mittlerweile sehr starkem Wind jedoch schwerer als erwartet. Die Hafeneinfahrt ist nur schlecht befeuert und ueberall abseits der Fahrrinnen sind Untiefen. Wir folgen schliesslich zwei Fischern bis kurz vor die Einfahrt und legen den Rest mit Karte und GPS-Wegpunkten zurueck. Um 05:00 sind wir endlich im Hafen.
Am nachsten Morgen nach dem Fruestueck segeln wir ohne Probleme das letzte Stueck bis Besersiel. Dort wollen wir, bis Tim und Frederik heute Abend eintreffen noch ein wenig Schlaf nachholen, den Drachen steigen lassen etc. Da der Besuch des Strandes allerdings 3,30 Euro pro Person kosten wuerde begnuegen wir uns mit dem Deich dahinter. Momentan hat die Pherusa noch 0,9m Wasser unter dem Kiel und es geht weiter zurueck. Im naechsten Eintrag werde ich berichten ob wir Bensersiel wieder verlassen konten…

3
Apr

Helgoland – Zwischenbericht 1

Nachdem Samstag und Sonntag damit verbracht hatten noch einige notwendige Arbeiten an der Pherusa zu erledigen, ging es am Montag Morgen endlich los. Um 8 Uhr wurde die Pherusa ins Wasser gesetzt und mit Hilfe des Krans der Mast gestellt. Alles klappte wunderbar. Wir fuellten noch den Bezin-Vorrat auf und begaben uns auf den ersten Abschnitt der Tour. Dieser fuehrte uns ueber das Isselmeer nach Harlingen. Das Wetter war bestens und wir segelten ohne Probleme bis kurz vor die Hafeneinfahrt. Das letzte Stueck wurde dann, gegen den Wind unter Motor zurueckgelegt.
Vor Harlingen aus sollte es heute morgen dann ueber die Nordsee weitergehen. Doch das Wetter hatte etwas anderes mit uns vor. Heute Morgen war es bewoelkt und schon im Hafen weht eine steife Briese. Wir packen trotzdem alles zusammen und machen uns um 10:00 Uhr auf auf die See. Der Wind ist aber zu stark. Wir motoren zwar mit der Stroemung, machen aber gegen den Wind teilweise nur 0,5 Knoten ueber Grund. So beschliessen wir schliesslich umzukehren und den naechsten Hafen anzusteuern. Gesagt, getan. Dort angekommen studiert Claus Buecher und Karten und findet schliesslich einen Weg der uns auf den Binnen-Gewaessern weiter in die richtige Richtung fuehrt. Nach einem kurzen Stop sind wir auf den hollaendischen Grachten wieder unterwegs in Richtung Bensersil. Ausgebremst durch zahlreiche Bruecken schaffen wir es, gegeg staendig starken Wind, bis Dokum. Morgen geht es bei hoffentlich weniger Wind weiter…

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